Forróçacana schlägt wieder hoch zu!
Die Forró-Musiker wechselten das Label und veröffentlichen voller Moral ihre zweite CD. Es war knapp, aber sie sind noch da. Forróçacana hat soeben das zweite Album veröffentlicht, nach dem Namen der Gruppe benannt, und bleibt fest als einer der stärksten Namen des carioca-Forró. Jetzt mit der Maschinerie im Rücken — es ist die erste CD bei Sony — wollen sie weiter voran, Forró-Fahne in der Hand. „Sony hatte uns schon zur Zeit der ersten Platte umworben. Aber wir hatten einen laufenden Vertrag und nichts passierte.
Als die Verpflichtung endete, unterschrieben wir bei ihnen", erzählt Marcos Molleta, der Rabeca, Bandolim und Gitarre spielt. Mit neuem Zuhause konnte Forróçacana tun, was es wollte. „Wir zeigten das Material, nannten das Studio, in dem wir aufnehmen wollten, baten um eigene Produktion. Sie akzeptierten", freut er sich.
Das Vertrauen mag von der Moral einer Gruppe kommen, die 1997 startete, als Forró noch nicht explodiert war, und ihr Publikum über Shows aufbaute. „Wir wollen die Karriere festigen. Wir fingen aus Freude zu spielen an, deshalb ist ein Publikum wichtig", glaubt er. So beschlossen sie, bei der Tourplanung andere Märkte zu priorisieren. „Wir spielen jetzt im Süden und Nordosten. Wir wollen, dass immer mehr Menschen unsere Arbeit kennen", sagt er.
Deshalb war Forróçacana sogar in Europa. „Wir spielten in Frankreich und Portugal. Wir kommen gerade aus den USA zurück. Wir wollen Forró weltweit machen. Dass, wenn jemand Brasilien erwähnt, der Ausländer 'Samba, Forró!' antwortet", träumt Marcos. Es könnte klappen, zumal sie sogar für den Latin Grammy nominiert wurden. „Jetzt ist ein Neuanfang. Nur haben wir mehr Aufmerksamkeit. Wir werden das nutzen und spielen", warnt er.
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