Alika wurde eine der größten Exponentinnen des latin Roots Reggae Dancehall, klar beeinflusst vom Hip-Hop, den sie seit Kindheit hörte und mit dem sie ihre ersten musikalischen Schritte machte. Ende der 70er in Uruguay geboren, lebte sie in Montevideo. Mit 6 zogen Alika und ihre Eltern nach Argentinien, wo sie studierte und sich für Völkerkulturen interessierte und Historikerin wurde.
1994 gründete sie Actitud Maria Marta, eine der ersten Rap-Bands Argentiniens. Zahlreiche Shows, von der Presse als „banda revelação" anerkannt. Die Band endete, hinterließ aber „Acorralar a la bestia" (1996 Polygram). 1999 startete Alika ihr eigenes Projekt auf Rastafari-Wurzeln mit klaren, direkten Texten über Respekt, Würde, Unterdrückung durch das westliche System, Selbstvertrauen und Probleme am Rand. Mit großen MCs aus Chile entstand „No Dejes que te Paren" (2001 Mabrak Discos), ihre erste Independent-Produktion, die lokale Jugend massiv beeinflusste.
2003 zweites Album „Sin Intermediarios", sehr gut aufgenommen in Lateinamerika. 2005 drittes „Razon Meditacion Accion", rootsiger, mit starken Songs wie „Costumbre de Matar" und „No Le des Fuerza a Babilonia". Charisma und Bühnenpräsenz brachten Alika zu Sound Systems und in USA, Mexiko, Costa Rica, Venezuela, Kolumbien, Peru, Chile, Brasilien und Argentinien.
Anfang 2006 „El Rugido del Leon" auf Vinyl. Ende 2006 Aufnahme mit Dub-Genie Mad Professor im Ariwa-Studio in London. 2007 Kleidungslinie. Viertes Album „EDUCATE YOURSELF" auf MySpace.

