1999 begann der Gaúcho JAMIL KOFF (ALEMÃO), einen Traum zu verwirklichen: eine Reggae-Band zu gründen und von der Musik zu leben. Seine Band durchlief verschiedene Besetzungen, bis sie die heutige MARAUÊ erreichte. Im Jahr 2002, auf einer Tour durch das Land, genauer im Hinterland von Rio de Janeiro, in der Stadt Barra Mansa, lernte er TATI FREITAS kennen. Sie entdeckten neben der Liebe eine gemeinsame Leidenschaft: die Musik! TATI, die schon immer gerne sang, trat der Band als Backing-Sängerin bei. Ende 2003, auf einer Tour entlang der Küste von São Paulo, lernten sie den Bassisten ALAN DE OLIVEIRA kennen, der sich ihnen anschloss.
Einige Zeit später, zurück im Süden, luden sie ESTEVÃO GRAZELLI (Gitarre), TUTI SAGÜI (Schlagzeug und Perkussion), EDILSON DE PAULA (Keyboards) ein, sich ihnen anzuschließen. Die Band „Sintonia Reggae“ war gebildet. 2005 nahmen sie ihre erste CD auf, fuhren nach Rio de Janeiro und setzten den „Kampf“ um Anerkennung fort. In dieser Zeit lernten sie einen Mann kennen, der behauptete, Manager in der Kunstszene zu sein, der sie in den Nordosten mitnahm. Zuerst gingen ALEMÃO und TATI, dann ALAN, ESTEVÃO, TUTI und EDILSON. Aber die Versprechen des „Managers“ wurden nicht eingelöst.
Ohne Auftritte und ohne Geld durchlebte diese Gruppe die härteste Not aller bisherigen. Aber aufgeben war nie ein Wort, das zum Vokabular dieser Truppe gehörte. Sie begannen dann, Arbeit hinterherzujagen. Sie spielten in Bars, Konzertlokalen und sogar in einer Bäckerei. Sie spielten Rhythmen wie Pop, Axé und MPB, ohne natürlich aufzuhören, Reggae zu spielen, das immer in ihren Adern geflossen war. Mit dieser Stilmischung änderten sie den Bandnamen in MARAUÊ. Inmitten so vieler Erwartungen an die Zukunft erschien ein LICHT: Sie waren aus mehr als 40.000 Bands ausgewählt worden, um am Segment „OLHA MINHA BANDA“ bei CALDEIRÃO DO HUCK teilzunehmen. Die „MARAUÊ-FAMILIE“ beginnt jetzt, eine neue GESCHICHTE zu schreiben.

