Reggae entstand vor mehr als fünf Jahrzehnten in Jamaika und verbreitete sich nach Brasilien, einem Kontinentalstaat, in dem Musik stets ein starker kultureller Ausdruck der Identität seines Volkes war. Im Süden des Landes fand der jamaikanische Rhythmus durch Künstler wie Luís Vagner und Produto Nacional eine Stimme und ebnete neuen Generationen den Weg, ihre Musikalität und Ideale zu zeigen — ein starkes Merkmal des Reggae.
Mateus Rasta ist ein Künstler, der die Wurzeln des Reggae bewahrt, sich aber erlaubt zu experimentieren und zu innovieren, moderne Klangfarben nicht nur aus zeitgenössischem Reggae, sondern auch aus anderen Stilen wie „World Music“ einzuführen. Sein musikalischer Weg begann 1999 mit der Gründung der Band „Rasta Blues“ in Santo Ângelo/RS. Dort entwickelte Mateus seine Fähigkeiten als Sänger, Schlagzeuger, Produzent und Komponist und blieb bis 2013 in der Gruppe aktiv. Diese Phase brachte das Album „De volta à criação“ (2010), gefolgt von weiteren Veröffentlichungen in der Solokarriere. Parallel studierte Mateus Musikproduktion, was neue Wege eröffnete. Das Album „O Amor me Ensinou“ (2019) erzielte gute Ergebnisse und führte zu einer Europatournee mit Auftritten in Paris, London, Berlin, Amsterdam, Rom, Palermo, Venedig und Barcelona.
Neben Auftritten mit großen Namen des nationalen und internationalen Reggae produzierte Mateus Songs mit renommierten Künstlern aus verschiedenen Ländern. Darunter: Amlak Tafari (England), Bassist von Steel Pulse auf dem Track „Encontrar Nossa Paz“, der ein in Peru gedrehtes Video hervorbrachte; Tiano Bless (Chile) auf „Nada nos Detendrá“ mit einem vom Pulso-Reggae-Festival-Team produzierten Clip; und Jr. Dread (USA) auf „Reggae Pon di Bone“, in den USA produziert mit Dancehall-Elementen, die Shows in New York und New Jersey ankurbelten.
Derzeit bereitet sich Mateus Rasta auf die Veröffentlichung von „Viva se quiser viver“ vor, einem in den USA gedrehten Video, geplant für September 2020. Ein weiteres Highlight 2020 ist das Online-Festival „Ascende tuas Raices“, präsentiert von Mateus Rasta mit bestätigten Größen wie Fauzi Beydoun (Tribo de Jah), Ras Bernardo (einer der Gründer von Cidade Negra) und Solano Jacob (Leões de Israel). Alle Wege deuten auf die Verbreitung seiner Arbeit auf der nationalen Szene und die Expansion einer internationalen Karriere, die Mateus bereits in sieben Länder geführt hat

