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Victor Rice

Neue Veröffentlichung

The Dancing Bird

31 · - · -

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ROCKERS CONTROL! Trio veröffentlicht neues Album und lässt die goldene Ära des dub in São Paulo aufleben!

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Als renommierter Bassist und Produzent in Europa und den Vereinigten Staaten ist Victor Rice ein Liebhaber der jamaikanischen Klangwelt der 60er und 70er. Heute im legendären Copan-Gebäude in São Paulo ansässig, hat der New Yorker einen umfangreichen Lebenslauf. Er spielte in einigen der wichtigsten Ska-Bands Amerikas wie New York Ska-Jazz Ensemble, Stubborn All-Stars und The Scofflaws. Er produzierte zum Beispiel das erste Album der Slackers, eines der Pietasters, ein weiteres von Articles und ein weiteres von Skavoovie & The Epitones.

Die alte Garde Jamaikas hat auch auf seine Dienste gezählt. Laurel Aitken, das jamaikanische Noite Ilustrada, hatte Victor Rices Begleitung in seiner Begleitband. Eine weitere Legende, Desmond Dekker, Idol von Rude Boys und Rastamen auf dem ganzen Planeten, ebenfalls. Sogar die Skatalites, Schöpfer des Ska und der gesamten modernen jamaikanischen Musik, hatten die Kraft des Produzenten auf dem Album "Ska Titans". Rice wurde kürzlich bekannter, weil er Bass auf dem Album "Dub Side Of The Moon" spielte, der gelobten Dub-Version des klassischen Pink Floyd-Albums, die zum dreißigsten Jahrestag des Originals von Easy Star All-Stars aus NY veröffentlicht wurde.

In Brasilien produzierte er eine Dub-Version von "Máquina do Tempo" der Gaúcho-Band Ultramen und mixte ein Thema von Nando Reis, aufgenommen von den Cariocas von Reggae B (Parallelprojekt von Bi Ribeiro von Paralamas), unter anderen Arbeiten. Außerdem ist er Mitglied des Trios Firebug, das gerade sein Debütalbum über die Paulista Radiola Records veröffentlicht hat. Bei Radiola, jetzt national von Tratore vertrieben, präsentiert Victor Rice "In America", sein zweites Soloalbum, teils in New York, teils in São Paulo aufgenommen. Im Wesentlichen instrumental, hat das Album suggestive Titel.

Victor taufte einige seiner Themen auf Portugiesisch, wie "Fernandinho", "Fica" und "Toque". Mit Mathematik und Kreativität spielt er eine Version von "Parabéns" (Happy Birthday). Hier wird das Lied jedoch auf dem Kopf stehend nach der Partitur gespielt. Die Amerikanerin Caz Gardiner leiht ihre Stimme auf dem Track "Baby Dub". Beim Aufbau seiner Songs inspiriert sich Rice an den anspruchsvollen Harmonien jamaikanischer Helden wie Don Drummond und Jackie Mittoo und auch am Jazz von Sonny Rollins und Wayne Shorter. In neunzehn Tracks taucht der Bassist tief in Ska, Rocksteady, Reggae und Dub ein. Für Laien und Spezialisten ist das Album ein unwiderstehliches Wörterbuch der Klänge Jamaikas.

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