Ziggy Marley, der älteste Sohn von Bob Marley, wuchs nicht im Luxus auf. Im August 1968, als David (Ziggys bürgerlicher Name) geboren wurde, arbeitete Bob noch hart, um die Familie zu ernähren. Nach Bobs Tod 1981 gründete Ziggy zusammen mit Stephen, Cedella und Sharon The Melody Makers (Sharon ist Rita Marleys Tochter aus einer anderen Beziehung).\r\r\nDie Gruppe veröffentlichte zwei Alben und erlangte 1997 mit „Fallen Is Babylon“ internationale Anerkennung (Grammy). Ziggy hatte bereits 1989 mit „Conscious Party“ und 1990 mit „One Bright Day“ Grammys gewonnen.\r\r\nAls vierfacher Grammy‑Gewinner verbindet Ziggy Marley Musik, Aktivismus und humanitäres Engagement. Er veröffentlichte „Ziggy Marley in Concert“ von der Wild and Free World Tour, war ausführender Produzent des Dokumentarfilms MARLEY, moderiert die Radiosendung Legends of Reggae und brachte die Bio‑Lebensmittellinie Organics Ziggy Marley auf den Markt.\r\r\nIn Kingston wuchsen Ziggy und seine Geschwister in den frühen Studioaufnahmen von Bob Marley and The Wailers auf. Später gründeten sie Ziggy Marley & The Melody Makers und entwickelten einen souligen Sound, der Blues, R&B, Hip‑Hop und Roots‑Reggae mischt. Für „Conscious“ (1988) erhielten sie ihren ersten Grammy; weitere erfolgreiche Alben folgten, stets verwurzelt in Gemeinschaft, Glauben und Familie.
Wo die Band am meisten gespielt hat
Abdeckung aus dem Surforeggae-Archiv
- 01JUNI 831
Montego Bay · JM

