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Surforeggae
Reggae · 16. September 2003

Red Meditation: Für alle, die es noch nicht gehört haben, eine Empfehlung. Wer es schon kennt, wird kaum widersprechen!

Red Meditation:
Eine sensationelle Band, gegründet in BAHIA. Großes musikalisches Brutbecken, Bühne großer Ereignisse der nationalen und internationalen Szene. Mit einem argentinischen Gitarristen und einer amerikanischen Sängerin spürt man die Herkunft der Band kaum positiv oder negativ. Dass sie ihre Auftritte noch als PROBEN betiteln, zeigt, dass Demut der starke Punkt des Charismas ist, das auf das Publikum ausgeschüttet wird. RED MEDITATION erobert nach und nach ihr Publikum mit den kleinen Chancen, die ihr in guten Konzertlokalen gewährt werden. Bei Auftritten ist die Lobpreisung des Herrn das Ziel, stets erreicht, ohne dass es wie eine erzwungene Bekehrung wirkt. Alles sehr natürlich, wie jede Meinung sein sollte. Ebenso natürlich die Erinnerungen, die der Beat uns bringt, wie DRY & HEAVY für die Gesangslinie, ISRAEL VIBRATION für den Dub und viele andere Bands, die fremder klingen könnten als die vorherigen. Platz bleibt für Ihr Gedächtnis. Auf der theoretischen Seite, die angesichts der hervorragenden Qualität der Band kaum zu existieren scheint, scheinen sie ihre Hausaufgaben gut gemacht zu haben. Schlagzeuger Vicente, der vor so viel Vibration zu explodieren scheint, zeigt, dass er der Erste der Klasse war. Perfekte Beats im Rhythmus jedes Musikers, der im Gegensatz zur großen Mehrheit brasilianischer Perkussionisten jede Wendung mitgehen kann. Bassist Ricardo zeigt, dass Autodidakt sein bedeutet, die Musik im Herzen und in den Händen zu fühlen und in Gefühl zu verwandeln. Gitarristen Daniel und Javier, in völliger Synchronität, tragen die Solo-Basis-Integration perfekt, fast unmerklich. Und was soll man von Popó sagen, der Vocals und Percussion meistert, ohne den Ball fallen zu lassen? Völlig verbunden mit Molly, deren Stimme nicht nur das Herz, sondern den Geist derer berührt, die die Texte fühlen können. Mit dem großen Plus, mit dem Publikum über die Kompositionen und die Spiritualität der Band sprechen zu können. Das ist hier selten. Bei diesem Auftritt werden Sie die Wurzel des Reggae verstehen, wenn Sie noch denken, er liege im Wasserfall, am Strand oder im hübschen Gesicht eines Jungen oder Mädchens. Er ist in Ihrem Geist, in Ihren Sinnen. Sie werden dankbar sein für eine Performance dieses Sextetts, das nach São Paulo kam, um zu bleiben. Schließlich ist dies nur ein Aperitif für alle, die den Sound der Band live noch nicht erlebt haben. Eine bereichernde Erfahrung. Und eine Hoffnung wie das sehr schwache Licht am Ende des Tunnels, das die Essenz des Reggae nicht sterben lässt. Ricardo Cruz (Bass ::: Salvador – Bahia – Brasil) Popó (Percussion / Backing Vocal ::: Salvador – Bahia – Brasil) Molly Rose (Gesang ::: Los Angeles – California – Estados Unidos) Daniel Pontual (Rhythmusgitarre ::: Salvador – Bahia – Brasil) Vicente de Jesus (Schlagzeug ::: Itabuna – Bahia – Brasil) Javier Otamendi (Leadgitarre ::: Santa Fé – Argentina)

WEITERE INFORMATIONEN

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