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Surforeggae
Reggae · 21. Januar 2005

Unglaublich! Credicard Hall ist Schauplatz der ersten großen internationalen Show 2005: Israel Vibration!

20. Januar 2005 – das Jahr hat gerade erst begonnen... und es gab keinen besseren Weg, Frieden und Licht zu wünschen, als mit der legendären

Unglaublich! Credicard Hall ist Schauplatz der ersten großen internationalen Show 2005: Israel Vibration!
20. Januar 2005 – das Jahr hat gerade erst begonnen... und es gab keinen besseren Weg, Frieden und Licht zu wünschen, als mit der legendären Israel Vibration. Nach den großen internationalen Shows von 2004 gastiert das jamaikanische Duo auf brasilianischem Boden mit einem Auftritt, der in diesem Jahr kaum zu toppen sein wird – schon deshalb, weil die Band, die Wiss und Skelly auf dieser Welttournee begleitet, nichts Geringeres ist als die mächtige und ebenso legendäre Roots Radics. Um den Abend mit viel Energie zu eröffnen, bereitete Tribo de Jah, die ihr in der Schweiz aufgenommenes neues Album "In Version" veröffentlicht, ein großartiges Konzert vor einem exzellenten Publikum im Credicard Hall vor. Gleich zu Beginn zeigte die Leinwand die verschiedenen Länder, in die Tribo unsere Kultur und Musik gebracht hat, wie Japan, Frankreich, die Schweiz und viele andere. "Babilônia em Chamas", "Me Satisfaz a Alma", eine Version von Bob Marleys "Satisfy My Soul", "Uma Onda Que Passou" – kurz, alle Klassiker einer der erfahrensten Bands Brasils in allen musikalischen Richtungen. Fauzi hat eine unglaubliche Ausstrahlung beim Publikum und zeigt seine ganze "Eulen-Natur", indem er sein eigenes "Me Satisfaz a Alma" seiner Tochter Janis widmet, die diesen Namen aus ihrer völligen Bewunderung für die Blues-&-Soul-Sängerin Janis Joplin erhielt. Fauzi Beydoun widmet außerdem den Song "Estradas e Trilhas" einer Gruppe Surfer aus Trindade, die anwesend war. Zur Freude und zum Mitsingen der Fans erschütterten "Princesa Nativa", "Não basta ser Rasta", "Neguinho Babaçu" und "Regueiros Guerreiros" das Haus! Nach einer makellosen Setlist fallen die Vorhänge, und die Stimmung wird noch heißer. Samuca Beydoun, Fauzis Sohn, macht die Einleitung... jetzt gilt es, "die Beine loszulassen und das Herz zu halten", denn die Roots Radics übernehmen die Bühne. Der "Warm Up", einer der schwersten Einstiege des weltweiten Reggae, ist Gänsehaut pur, und es war magisch, dem "Zauberer" Errol Flabba Holt von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen – dem Bassisten, der das Gewicht vorgibt und Generationen prägt. Mit einer instrumentalen Einleitung für Wiss und Skelly spielte die Roots Radics Ausschnitte mehrerer Klassiker wie "Licks and Kicks" und "The Same Song". Als Cecil "Skelly" Spence und Lacelle "Wiss" Bulgin endlich die Mikrofone übernehmen, gerät das Credicard Hall außer Kontrolle. Die ersten Töne von "Rockfort Rock" ertönen und die Menge wird zu einer einzigen Stimme! Skelly hat eine außergewöhnliche Stimmkraft und singt die tanzbarsten Songs wie den Klassiker "The Same Song" vom gleichnamigen Album von 1978 und "Sodom and Gomorrah" vom Album "Fighting Soldiers" von 2002. Wiss, stets konzentriert, verkörpert das "low & heavy"-Profil von Israel Vibration, und wenn "Vultures" beginnt, lassen Flabba Holt und er die Atmosphäre schwerer werden. "Tippy Tippy Toes", ebenfalls vom Album "Fighting Soldiers", macht die Verbindung zwischen Wiss' ruhiger, kraftvoller Stimme und dem mörderischen Instrumental der Roots Radics noch deutlicher. In einem Moment des Shows lädt Skelly das Publikum ein, gemeinsam "Ball of Fire" vom Album "The Same Song" von 1978 und den Klassiker "Red Eyes" vom Album "Forever" von 1990 zu singen, das noch Albert "Apple" Craig umfasste. Errol Moore und Macasea Bey, Gitarrist bzw. Schlagzeuger, stellen mit Wiss "Get up n' Go" vor. Praktisch unmöglich in Worten zu beschreiben. "So far Away" findet ebenfalls unvergleichliche Resonanz. Das Spektakel ist magisch, und selbst ohne die vom Publikum sehr gewünschten Perlen "Licks and Kicks" und "Fight to Survive" war die Darbietung ein Augenschmaus. Das war Israel Vibrations Station in São Paulo; weitere Termine stehen in Rio im Januar, in Imbituba/SC und in Brasília an. Laut Samuca Beydoun gehört Brasilien zum weltweiten Reggae-Zirkuit, und 2005 verspricht erneut ein Jahr großer Auftritte internationaler Bands zu werden. Jah Bless!
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Danksagungen: Diese Berichterstattung hatte die besondere Beteiligung von Thiago von Inforeggae und Guto von ReggaeVale bei der Bilddokumentation. Dank auch an Johnny von J. B. Good und Israel, dem Veranstalter, die die Informationsarbeit von Surforeggae voll unterstützt haben. Respect!

weitere Informationen

Klicken Sie hier, um mehr über Israel Vibration zu erfahren. Klicken Sie hier, um mehr über Tribo de Jah zu erfahren.

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