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Surforeggae
Reggae · 23. Mai 2015

‚MEDO DE MORRER‘! Ponto de Equilíbrio Opfer eines Überfalls — Band schildert Terror‑Momente

In den frühen Morgenstunden dieses Samstags, am 23. Mai um 5:30 Uhr, wurde die Band Ponto de Equilíbrio — die mit Shows zu Bob Marleys 70. G

‚MEDO DE MORRER‘! Ponto de Equilíbrio Opfer eines Überfalls — Band schildert Terror‑Momente
In den frühen Morgenstunden dieses Samstags, am 23. Mai um 5:30 Uhr, wurde die Band Ponto de Equilíbrio — die mit Shows zu Bob Marleys 70. Geburtstag durch Brasilien tourt — auf der Straße in Camaçari, in der Metropolregion Salvador, überfallen. Der Produzent der Band, Arthur Galvão, beschreibt Momente purer psychologischer Terror und sogar körperlicher Gewalt: Es war schrecklich, wir bekamen Kolbenschläge und Ohrfeigen ins Gesicht... — sagt Arthur.

GEPLANT UND GEWALTTÄTIG

Der Produzent glaubt, der Überfall sei vorsätzlich gewesen, da die Band mit dem Gage-Geld unterwegs war. Arthur schildert Details des Hinterhalts: Sie stellten Kegel auf die Fahrbahn und stoppten so unseren Van und zwei weitere Autos. Sie kamen direkt zum Van — es scheint geplant gewesen zu sein. Es waren 7 junge Männer; der Älteste war höchstens 20, einer etwa 15. — beschreibt er. Nachdem Sicherheit und Fahrer überwältigt waren, wurden Produktion und Musiker nach Valéria gebracht, einem peripheren Viertel von Salvador. Wir waren mitten in der Favela, und sie ließen uns im Schlamm auf dem Rücken liegen. Ich dachte die ganze Zeit, ich würde sterben. Mehr als einmal schossen sie uns ins Gesicht, aber die Kugel kam nicht heraus. Einer sagte ständig "Lasst uns nur einen töten!".

'UNS GEHT ES GUT, TROTZ ALLEM'

Nach körperlicher und psychischer Misshandlung ließen die jungen Männer alle frei und erklärten sogar, wie man aus der Favela herauskommt. Sie waren alle aus Valéria und wussten, dass wir von der Band sind. Im Van sangen sie unsere Songs. Es war erschreckend!". Untergebracht in der Hauptstadt, verriet Arthur, dass die Musiker extrem mitgenommen sind und nicht einmal schlafen konnten. Der Produzent kritisierte auch scharf die Bundespolizei auf den Straßen, die keine Unterstützung bot, sie zu einer Polizeistation zu bringen, um Anzeige zu erstatten. Arthur sagt, die gesamte Hilfe kommt vom Show-Veranstalter.

VERLUSTE UND GEWINNE

Die Räuber stahlen persönliche Gegenstände und etwa R$ 11.000 der Gage. Was zählt, ist, dass wir am Leben sind. Es war Terror! Mehrfach sprachen sie davon, uns zu töten. So etwas habe ich nie erlebt, und Gott sei Dank geht es uns trotz allem gut". Die Produktion der Band wird prüfen, ob sie beim Staat Ersatz für das Gestohlene beantragen kann. Informationen Carolina Gois (Bocãonews)

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