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Surforeggae
Reggae · 07. Dezember 2003

Sean Pauls „Dutty Rock“ ist Favorit für den Grammy 2003 als Bestes Reggae-Album!

Sean Pauls „Dutty Rock“ ist Favorit für den Grammy 2003 als Bestes Reggae-Album!
Das Album Dutty Rock mit starken Hip-Hop-Einflüssen des Dee Jay Sean Paul ist der große Favorit für den Grammy 2003 als Bestes Reggae-Album. Die Nominierten für den 46. Grammy wurden vorgestern in Los Angeles bekannt gegeben. Sean Paul wurde außerdem in zwei weiteren Kategorien nominiert: „Bester Neuling“ und „Bestes Solo-R&B/Rap-Album“. Die anderen Nominierten für das beste Reggae-Album sind: Wayne Wonder: No Holding Back Buju Banton: Friends For Life Burning Spear: Free Man Third World: Ain't Givin' Up. Die Nicht-Nominierung des Sängers Sizzla mit dem Album „Da Real Thing“, einem der beliebtesten Alben dieses Jahres, wurde stark kritisiert. Andererseits wurde die Nominierung in der Kategorie „Punk/Ska-Gruppe“ für No Doubt mit der berühmten Dancehall-Sängerin Lady Saw weithin gelobt, die auch um den Preis für „Beste Gesangsleistung – Gruppe oder Duo“ konkurriert. VP Records hatte Erfolg, mit 3 Künstlern des Labels nominiert (Sean Paul, Buju Banton und Wayne Wonder). Burning Spears Album Free Man wird von „Spear's Burning Productions“ vertrieben, während das von Third World von Shanachie veröffentlicht wurde.
(Cover des Albums „Duty Rock“)
Von den fünf Nominierten hat nur Burning Spear bereits einen Grammy gewonnen. Er holte 2000 den Preis für das Beste Reggae-Album mit „Calling Rastafari“. Third World und Buju Banton wurden schon nominiert, haben aber nie gewonnen. „Free Man“ und „Ain't Givin' Up“ sind noch wenig bekannt, während die anderen Nominierten Hit um Hit landen. Sean Pauls Album hat beispielsweise bereits mehr als 2 Millionen Exemplare verkauft. Das spiegelt die neue Richtung wider, die Reggae einschlägt – Künstler des traditionellen Roots Reggae werden bei Preisen wie diesem zunehmend von den Medien vergessen. No Holding Back und Friends For Life erschienen im März, wobei das erste in der R&B-Kategorie der Billboard auf Platz eins landete. „Whatcha Gonna Do“ (mit der Sängerin Nadine Shuterland) vom Album Friends For Life hatte in den USA nicht so viel Erfolg. Reggae erhielt erst 1984 Anerkennung bei den Grammys, als Anthem von Black Uhuru 1985 in der Kategorie gewann.

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