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Surforeggae
Reggae · 20. September 2010

Alpha Blondy, The Gladiators und Leões de Israel heizen das Expresso Brasil in São Paulo auf! Schau auf Surforeggae vorbei!

Am vergangenen Freitag, 17. September, empfing das Expresso Brasil, eine der Reggae-Hochburgen in São Paulo, erneut große Vertreter des nati

Alpha Blondy, The Gladiators und Leões de Israel heizen das Expresso Brasil in São Paulo auf! Schau auf Surforeggae vorbei!
Am vergangenen Freitag, 17. September, empfing das Expresso Brasil, eine der Reggae-Hochburgen in São Paulo, erneut große Vertreter des nationalen und internationalen Reggae. Brasilien repräsentierte Leões de Israel, eine der angesehensten brasilianischen Bands hier und im Ausland. Leões hat sich auch dadurch hervorgetan, spektakulär große internationale Namen wie Clinton Fearon, Eek-a-Mouse, Gregory Isaacs und zuletzt Max Romeo zu begleiten. Leões zeigte, dass es in São Paulo weiterhin sehr stark ist, und brachte das Publikum buchstäblich zum Kochen mit Songs vom Album "Palavra Viva" und auch vom jüngsten Werk "Ethnos Brasilis", die vom Publikum auf außergewöhnliche Weise mitgesungen wurden. Die Jamaikaner von The Gladiators waren die erste internationale Attraktion auf der Bühne des Expresso Brasil an einem kalten Abend, der viel Qualitätssound versprach. Die Band hält einen Publikumsrekord im Expresso und hatte vor Jahren unter Albert Griffiths das Haus ausverkauft. The Gladiators ist eine der legendärsten Gruppen Jamaikas, heute unter der Leitung von Al Griffiths, Alberts Sohn, der die Essenz des Sounds bewahrt. Wie bei den jüngsten Gladiators-Tourneen üblich, sang die in Jamaika ansässige amerikanische Sängerin Zema einige ihrer Hits. Neben ihrer großen Sympathie ist Zema eine authentische Vertreterin des Roots-Reggae und beweist auf ihrem jüngsten Album "Jubilee" (aufgenommen mit The Gladiators), warum sie eine der weiblichen Highlights des Genres ist. Mit einem gut erneuerten Repertoire ließen The Gladiators eine große Zahl der Band-Klassiker weg, wodurch das Publikum während des Shows etwas "schwebte". Mit mehreren Songs von den neuen Alben, wie "Continuation", war es schwer, ein Publikum zu begeistern, das mangels CD- oder Digital-Distributoren oft die neuen Werke etablierter Bands wie ihrer nicht kennt. Der Höhepunkt des Shows war zweifellos "Belly Full", emotional von allen Anwesenden gesungen. Treu ihren Wurzeln boten The Gladiators ein sehr gutes Konzert, trotz des Fehlens der größten Klassiker wie "Look is Deceiving", "Roots Natty". Mit dem Klassiker "Stick a Bush" verabschiedete sich die Band nach einem fast 2-stündigen Auftritt. Trotz der Verzögerung beim Bühnenwechsel zwischen The Gladiators und Alpha Blondy verließ das Publikum das Expresso Brasil nicht, und um 4 Uhr morgens gaben Alpha und seine majestätische Band The Solar System den Paulistas eine Freude. Hits wie "Masada", "Jerusalem", "Cocody Rock", "Peace in Liberia" und sogar "Bahia", das von Salvador erzählt und dem großen Geraldo Carvalho (Produzent, der viele Jahre die größten Reggae-Stars nach Brasilien brachte) gewidmet wurde, standen auf der Setlist. Mit überraschender Energie und ständiger Bewegung auf der Bühne bleibt Alpha beim brasilianischen Publikum sehr beliebt. Auch leidend unter dem Problem der Musikverbreitung in Brasilien wirkten die neuesten Songs vom Album "Jah Victory" für das Publikum wie Neuigkeiten. Alpha, der mehrere Städte bereiste, verabschiedete sich von São Paulo mit einem Instrumental von "The Heathen" (Bob Marley) und dem Klassiker "Brigadier Sabary". Wir danken dem gesamten Team des Expresso Brasil, dass die Berichterstattung möglich war und Surforeggaes Arbeit stets respektiert wird. Und mögen weitere Stars kommen!

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