Reggae · 17. Oktober 2002
Die Band Diamba hat nun ihren Sitz in São Paulo!
Die Band
Der gute Wind brachte Diamba in den Süden. Die Jungs leben in São Paulo und nutzen die Babylon, um ihre Reggae-Musik zu verbreiten. Nach 15 hektischen Tagen erzählt Duda (Gesang), was dort schon passiert ist und welche Pläne bis Dezember möglich sind. Die Jungs kamen letzte Woche zurück, um in der Stadt (Cidade Baixa) zu spielen, und gaben Dez! den Überblick.
Die Einladung auf die Straße kam von Natiruts aus Brasília. Die Jungs eröffnen einige Konzerte der Band. Das erste war ein großes Event: 89 FM Reggae Festival (São Paulos bekanntester Rocksender) mit Peter Tosh' Sohn Andrew Tosh; Natiruts, Planta e Raiz (die Reggae-Band des Moments dort) und Maskavo. Bühne: Casa Via Funchal. Der richtige Ort zur richtigen Zeit. Duda: „Das war unser großes Konzert in der Hauptstadt. Ich fühlte mich sogar etwas eingebildet, als ich danach auf derselben Bühne Caetano und Jorge Mautner sah". Mit dem Recht, einen Track im Radio aufzunehmen: „Jonny B. Good" mit Andrew Tosh am Gesang und Diamba am Spiel.
In Curitiba war es so: „Wir spielten im Moinho São Jorge, fünf Grad. Ich ganz eingepackt. Aber das Publikum war das Beste von allem: 6 Tausend riefen Natiruts und wir vorn. Als wir anfingen zu spielen, hing die Menge wirklich dran. Beteiligte sich gut". Nach dem Konzert machten die Jungs mit Andrew Tosh eine Tour durch São Paulos Hinterland. Das richtige Schema ließ Duda voller Ideen: „Mein Plan ist, den Typ hierher nach Salvador zu holen". Und es gibt schon gebuchte Shows, wie zwei Auftritte mit O Rappa am 8. und 9. November in São Bernardo do Campo (SP).
Die vereinte Reggae-Szene: „Dort spricht die Reggae-Geschichte laut. Es gibt Einheit unter den Bands. Es gibt keinen Unterschied zwischen denen, die Millionen verkaufen, und denen, die noch nichts verkaufen". Gut für die, die von zu Hause weg sind, oder, Duda? „Wir sind da, um entdeckt zu werden. Die Welle ist arbeiten und Sound für die Leute machen". Die Paulista-Sets sind hier bekannt: Tracks vom ersten Album „Ninguém está a Salvo" und neue Songs wie „O Hippie" und „Possas Crer", die schon Chöre bei Bahia-Shows haben.
Duda erzählt, was für das lokale Publikum kommt: die ganze Band zusammen zu Hause regt die Produktion Neues an. „Einschließlich einiger Heimweh-Lieder". Fans können bald – er sagte bald – ein Online-Tagebuch verfolgen, was in der Land der Nieselregen passiert.
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