Reggae · 08. Oktober 2004
Julian Marley bringt das Olympia mit seinem neuen Werk und den Hits des Königs zum Beben! Auf Surforeggae nachlesen!

Die Zeiten stehen gut für Reggae. Mehrere brasilianische Bundesstaaten empfangen große Namen des Stils wie Yellowman, Inner Circle und Gladiators, und zwei Tage bevor wir The Wailers empfangen, haben wir einen der berühmten Söhne des Königs: Julian Marley. Im Olympia und für 22:00 Uhr angesetzt, schien die Veranstaltung anfangs kein großes Publikum zu haben, vielleicht wegen des Donnerstags, vielleicht wegen der Kälte oder des Preises, aber diese Eindrücke verschwanden, als die Lichter ausgingen und die Vorhänge aufgingen.
Ein Killer-Intro begrüßte den Star des Abends. Julian hatte eine Setlist voller Überraschungen für seine Fans vorbereitet, die zu diesem Zeitpunkt bereits den Boden des Olympia füllten. Er teilte das Set zwischen eigenen Songs und Klassikern seines Vaters, „Rastaman Vibration“ war eine der ersten. „Lion in the Morning“, „Babylon Cookie Jar“ und „Same Old Story“, alle vom Album „Lion in the Morning“ von 1996, wurden vom Publikum Note für Note begleitet.
Julian Marley sieht Bob Marley nicht besonders ähnlich, aber er hat sicher das Wichtigste geerbt: die Stimme! Ein weiterer hervorzuhebender Faktor seiner Performance ist die Körpersprache – unglaublich ähnlich den alten Shows seines Vaters.
Als die Band die ersten Akkorde von „Waiting in Vain“, „Get up Stand Up“ und „Sir it Up“ spielte, alles große Hits von Bob Marley, war der Aufruhr unvermeidlich. Julians Tour bewirbt sein neuestes Album „A Time & Place“, und Songs wie „Harder Dayz“ und „Build Together“ wurden von Anfang bis Ende mitgesungen. Zurück zu den Klassikern waren „Crazy Baldheads“ und „Exodus“ von den Alben „Rastaman Vibration“ bzw. „Exodus“ der Beginn von Julian Marleys Abschied vom paulistanischen Publikum.
Als Gegenleistung für die Zuneigung des Publikums ist Julian ein Beispiel an Geduld und Aufmerksamkeit und gibt fast 50 Menschen Autogramme, die in den Fluren des Olympia sehnsüchtig warteten. An diesem Abend gaben sich Frieden und Nostalgie die Hand zugunsten des echten Roots-Reggae.
Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr über den Künstler.
weitere Informationen
Kategorie
#Reggae